Interview mit Besuchshundführerin Chris

Chris, Du bist mit Deinem Hund Gwynn seit anderthalb Jahren im Besuchsdienst aktiv. Was mögt ihr beide am liebsten an der Tätigkeit?
 

Gwynn weicht mir schon beim Packen des Einsatzkoffers nicht mehr von der Seite, er liebt die Arbeit mit mir zusammen und natürlich auch die vielen tollen Leckerlis! Ich finde es supertoll, wie die Menschen im Pflegeheim "aufmachen", Zutrauen fassen und die Stunde mit den Hunden geniessen. Selbst total abweisende Teilnehmer verändern sich ganz stark!

Wie geht es euch nach einem Einsatz?
 
Gwynn ist nach jedem Einsatz erst einmal "durch" und benötigt einen ausgiebigen Erholungsschlaf - aber er macht immer einen total zufriedenen Eindruck - kein Stress! Ich selbst geh aus dem Einsatz raus und denke mir: Das war wirklich ein guter Tag - wir haben einfach ein paar Menschen viel Freude bringen können. Dies ist mir in der heutigen total hektischen Zeit einfach wichtig - auch mal für andere da zu sein.
 
Was hat sich bei euch beiden verändert?
 
Durch die Ausbildung und die Einsätze haben wir eine sehr starke Beziehung entwickelt. Wir wissen beide, daß wir uns aufeinander verlassen können - ein eingespieltes Team.
 
Welchen Hundefreunden würdest Du die Ausbildung und den Besuchsdienst empfehlen?
 
Ich würde diese Ausbildung allen empfehlen, die mehr über ihren Hund oder über Hunde allgemein lernen möchten, die ihre Tiere besser verstehen und eine gute Beziehung aufbauen möchten. Ein zusätzlicher Punkt ist auch noch die sinnvolle soziale Tätigkeit: Wenn wir in unserer Welt etwas verändern möchten, müssen wir auch damit anfangen!

Danke euch beiden!