Besuchshundeausbildung

- Die neuen Termine stehen fest! -

Wir bieten einen qualitativ hochwertigen und umfassenden Unterricht in Theorie und Praxis, der sich durch den respektvollen Umgang mit den Hund-Mensch-Teams sowie der gewaltfreien Erziehung auszeichnet.


  

Ausbildung zum zertifizierten Besuchshund-Mensch-Team in Theorie & Praxis

Die tiergestützte Arbeit bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Besuchshunde - im Gegensatz zu Therapiehunden - können, müssen aber nicht von Menschen geführt werden, die beruflich im therapeutischen Umfeld arbeiten. Zusätzlich muss nicht jeder Einsatz detailliert geplant und dokumentiert werden. Die meisten sogenannten Therapiehunde arbeiten also eigentlich als Besuchshunde. Ihr Aufgabengebiet variiert von Seniorenheim über Kindergarten, Schule, Beschützende Werkstätte bis zum Hospiz.



  


Neben dem sozialen Gedanken, der dem Besuchshundeeinsatz zu Grunde liegen sollte, ist diese Arbeit - wenn richtig durchgeführt - auch für den Hund sehr schön. Er freut sich darauf, im Mittelpunkt zu stehen, Belohnungen für Tricks zu bekommen, und freundliche Menschen zu treffen. Nach einem optimal gestalteten Besuch ist der Hund zufrieden und ausgelastet. Die Tätigkeit fordert und fördert ihn auf verschiedenen Ebenen, bietet mentale Stimulation, stärkt sein Selbstvertrauen, und verbessert die Beziehung zwischen Hund und Halter.

Ziel der Ausbildung ist es, Mensch und Hund für den selbstständigen und erfolgreichen Einsatz zu schulen. Der Hundeführer erlernt, wie er zum besten Trainer für seinen Hund wird, und wo die Möglichkeiten und Grenzen des Lernverhaltens liegen. Rassekunde, Calming Signals, Stress, Aggression, Equipment, Tricks, aber natürlich auch Krankheitsbilder der Menschen, Zoonosen, Rechtliches und Organisatorisches sind Themen der umfassenden Ausbildung.

 

Ausbildungsinhalt und Termine

Um jedem Teilnehmer genügend Aufmerksamkeit widmen zu können, arbeiten wir in der Kleingruppe: Acht Plätze mit Hund, vier Plätze ohne Hund.

Die Ausbildung geht über 21 Tage, jeweils von ca. 16 bis 21 Uhr + Praxiseinsätze und umfasst somit etwa 100 Unterrichtsstunden.


Termine:

Block I: 25. - 27. November 2017

Block II: 12. - 15. Januar 2018

Block III: 3. - 5. Februar 2018

Block IV: 16. - 19. März 2018

Block V: 14. - 16. April 2018

Block VI: 11. - 14. Mai 2018

Block I:
Definition Besuchs- / Therapie- / Servicehunde
Delta Society
Einsatzgebiete
Anforderungen, Probleme, Möglichkeiten und Grenzen der Einsätze
Das erste Mal im Einsatz
Umgang mit Patienten, Kindern, Bewohnern
Prüfen der Hunde / Momentaufnahme

Block II:
Lernverhalten der Hunde
Kommunikation
Calming Signals
Equipment, Materialien, Hilfsmittel

Block III:
Stress: Auslöser, Auswirkungen
Entspannungsmöglichkeiten für Hunde
Aggression
Rassekunde

Block IV:
Grundgehorsam
Tricks wie „Rolle“, „Peng“, „Männchen“, „Pfote“, „Turnaround“, „Verbeugen“, Zählen, etc.
Clickertraining

Block V:

Apportieren
Apportieren mit verschiedenen Gegenständen, in die Hand geben
Nummerisches Denken durch Hunde fördern
Impfen, Parasitenschutz
Zoonosen
Vorschriften und Hygiene

Block VI:
Rechtliches, Organisatorisches, Versicherungen
Kooperationen aufbauen
Ehrenamt / Finanzamt

Änderungen vorbehalten!

In jedem Block (außer Block 1) findet mindestens ein Praxiseinsatz statt, der mit den Teilnehmern geplant und unter Aufsicht durchgeführt wird. Unsere Kooperationspartner sind Seniorenheime, Kindergärten und Beschützende Werkstätten.

 

 

Eingangsvoraussetzungen

Welcher Hund eignet sich für den Besuchsdienst?

Den Besuchshund für überall und jedermann gibt es nicht. Jeder Hund hat unterschiedliche Gaben, die es herauszufinden und nutzen gilt. Manche Hunde sind außergewöhnlich geduldig mit Kindern, andere fühlen sich besonders wohl in der Gegenwart von älteren Menschen. Da die Einsatzgebiete so vielfältig sind, ist es sinnvoll, auch Hunde auszubilden, die nicht dem klassischen Bild von Servicehund entsprechen.

Der ausgebildete Besuchshund ist im Einsatz ruhig, ausgeglichen, aufgeschlossen und konzentriert. Er hat eine hohe Stresstoleranz. Neuen Reizen begegnet er mit entspanntem Interesse.

Ein Besuchshund ist nicht automatisch ein Streichelhund. Berührungen sollten dem Hund zwar keine Angst machen, er muss sich aber nicht von allen und jedem anfassen lassen.

Beispielsweise arbeitet eine Labrador-Hündin an folgendem Projekt: Sie "rechnet" mit Senioren, um deren nummerisches Denken zu fördern. Der Teamleiter stellt Rechenaufgaben, die Hündin zeigt auf eine Nummerntafel, und die Bewohner sagen, ob ihre Antwort stimmt. Anfassen ist nicht Teil des Einsatzes, obgleich sich die Senioren freuen, wenn die Hündin freiwillig zu ihnen kommt.

Natürlich muss der Hund frei von ansteckenden oder konzentrationshemmenden Krankheiten sein. Im eigenen Interesse sind Hunde, die schwere Probleme am Bewegungsapparat und Schmerzen haben, ebenfalls auszuschließen.

Für Interessenten, die - noch - keinen geeigneten Hund halten, ist die Teilnahme ohne Hund möglich.

Ein Besuchshund arbeitet nur so gut wie sein Mensch, der ihn anleitet und durch den Besuch führt

Eingangsvoraussetzungen Hund:
Er sollte menschenbezogen, lernfreudig, aufgeschlossen und mindestens bedingt verträglich mit Artgenossen sein. Einfache Signale wie Herankommen, Sitz, etc. sollte er problemlos beherrschen. Eine abgeschlossene Begleithundeprüfung ist nicht notwendig. Für den Seminarablauf muss der Hund in der Lage sein, zeitweise stressfrei im Auto bleiben zu können. Läufige Hündinnen sind für die Dauer dieses Zustandes von der Ausbildung ausgeschlossen. Das Mindestalter beträgt sieben Monate. Handelt es sich um einen Listenhund, ist ein bestandener Wesenstest vorzulegen. Alle mitgebrachten Hunde benötigen eine abgeschlossene Tierhalterhaftpflichtversicherung.

Eingangsvoraussetzungen Besitzer:
Der Hundehalter sollte aufgeschlossen gegenüber verschiedenen Lernmethoden sein, lernfreudig, zuverlässig und verträglich mit Artgenossen ;-)
Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Ein therapeutischer Beruf ist nicht notwendig.

 

Abschluss und Zertifikat

Neben der vollständigen Teilnahme sind für die Zertifizierung die positive Entwicklung der einzelnen Mensch-Hund-Teams und die erfolgreichen Praxiseinsätze maßgeblich. Ebenso fließen die mündliche Unterrichtsbeteiligung, die Prüfungsergebnisse und die Ausarbeitung der Hausaufgaben in die Bewertung mit ein.

Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf die Erteilung eines Zertifikates. Die Entscheidung über Erteilung des Zertifikates obliegt der Ausbildungsleitung.


Teilnahmegebühr

mit Hund: Einmalzahlung: 960 Euro
Ratenzahlung: 400 Euro und zwei weitere Raten zu je 300 Euro
ohne Hund: Einmalzahlung: 360 Euro
inklusive Skripte, exklusive Bücher, Unterkunft, Verpflegung

Ausbildungsort: Bad Wimpfen + Umgebung

Anmeldung / Abmeldung / Rücktritt / Ersatzteilnehmer:
Die Anmeldung muss schriftlich auf dem dem Prospekt beigefügten Formular erfolgen. Sie ist verbindlich. Ist ein verbindlich angemeldeter Teilnehmer verhindert, kann er in Absprache mit der Ausbildungsleitung ein Ersatzteam
benennen. Die Meldung eines Ersatzteams ist bis Ausbildungsbeginn jederzeit möglich.
Der Veranstalter kann ohne Einhaltung einer Frist vom Vertrag zurücktreten, wenn sich der Teilnehmer vertragswidrig verhält. Insbesondere gilt dies, wenn er das Ziel der Veranstaltung oder andere Teilnehmer gefährdet. Sollte die erforderliche Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann die Hundeschule dogcom bis zwei Wochen vor Veranstaltungstermin zurücktreten. Bei Ausfall der Kursleitung ist ein Rücktritt jederzeit möglich, die Teilnahmegebühr wird dann umgehend erstattet. Der Teilnehmer kann vor Beginn der Leistung zurücktreten, dieser Rücktritt hat schriftlich zu erfolgen. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Rücktrittserklärung ist der Zeitpunkt des Einganges bei dogcom.

Im Falle des Rücktrittes betragen die Stornierungskosten wie folgt:

- vom Zeitpunkt der Anmeldung bis 6 Wochen vor Beginn:
  15 % der Teilnahmegebühr.
- vom Zeitpunkt der Anmeldung bis 4 Wochen vor Beginn:
  30 % der Teilnahmegebühr.
- Danach erfolgt keine Rückerstattung mehr.
Nicht in Anspruch genommene Leistungen werden nicht erstattet.

Allgemeines, Datenschutz und Haftung:
Dogcom hat das Recht, bei ungenügender Teilnehmerzahl Veranstaltungen abzusagen. Sie ist dann verpflichtet, die bereits bezahlten Gebühren (ohne Verzinsung) zu erstatten. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
Sämtliche Bildrechte obliegen dogcom.

Dogcom und die Referenten haften nicht bei Unfällen und für Beschädigung, Verlust oder Diebstahl mitgebrachter Tiere, Gegenstände und Kraftfahrzeuge. Der Teilnehmer ist für seinen Versicherungsschutz und für den des eigenen Hundes selbst verantwortlich. Es gelten die aktuellen AGB.


    

 

Leitung

Die Ausbildung leitet Sonja Hoegen. Sie ist Full Member und Vorstandsmitglied der Pet Dog Trainers of Europe, und führt eine der größten Hundeschulen in Baden-Württemberg. Seit 2009 nehmen die Besuchshunde einen wichtigen Bestandteil ihrer Arbeit ein.

Interesse?

Bitte fordern Sie unseren Informations-Flyer an. Vereinbaren Sie dann einen kostenlosen und unverbindlichen Gesprächstermin mit der Ausbildungsleiterin Sonja Hoegen, um zu festzustellen, ob Ihr Hund für den Besuchsdienst geeignet ist.